Ziel: Förderung der Chancengleichheit der Geschlechter und Beseitigung bestehender geschlechtstypischer Nachteile für Mädchen und Jungen, Frauen und Männer
Grundsätze:
- Das Konzept soll die geschlechtsspezifische Prägung durch Schule, Familie, Umwelt und Medien und die daraus folgenden Denk- und Verhaltensmuster berücksichtigen.
- Es soll das partnerschaftliche Sozialverhalten und das Selbstvertrauen bei Mädchen und Jungen fördern und Vorurteile und Benachteiligung im Unterricht und Schulleben abbauen.
- Es soll dazu beitragen, dass geschlechterspezifische Formen von Gewalt und Sexismus erkannt und vermieden werden können.
- Es soll einen geschlechtergerechten Umgang aller am Schulleben beteiligten Personen ermöglichen.
Handlungsfelder:
- Analyse der Unterrichtsthemen in allen Fächern in Bezug auf das Interesse von Jungen und Mädchen
- Durchsicht der Schulbücher und Lernmittel
- Lese- und Sprachförderung „Jungen lesen anders“
- Sportunterricht
- Sexualkunde, Technik, Chemie u.a. im Sachunterricht
- Pausenhofgestaltung, Auswahl der Spielgeräte
- Bewegte Schule
- Gesundheitsförderung
- Gewaltprävention
- Umsetzung des Frauenförderplans im Kollegium
- Vereinbarung von Familie und Beruf
- Einsatz von Teilzeitkräften, Verteilung der Belastung und Ressourcen
- Arbeits- und Gesundheitsschutz ( Schwangerschaft)
- Fortbildung von Gleichstellungsbeauftragten
- Mitarbeiter/innen-Gespräche
- Elternmitwirkung
Maßnahmen der Gebrüder-Grimm-Schule:
- Unterstützung des aktiven Lernprozesses sowohl bei Jungen wie auch bei Mädchen durch gleichwertige Ansprache und Einbeziehung in den Unterricht
- Bemühungen zur Vermeidung einer geschlechtergetrennten Sitzordnung
- „Ich bin Ich“ – Thematik in jedem Schuljahr zur Selbststärkung
- Sexualunterricht in jedem Schuljahr, gemeinsame und auch getrennte Aufklärung
- Besuch einer Frauenärztin im 4. Schuljahr für die Mädchen
- Bewusste Einbeziehung „technischer“ Themen in den Sachunterricht
- Werken im Kunstunterricht ( teilweise )
- Projektwochen mit Angeboten, die auf das Interesse von Jungen und Mädchen abgestimmt sind
- Medienkonzept, das Mädchen und Jungen gleichermaßen den Erwerb von Kompetenzen ermöglicht
- Entwicklung von Konzepten zur Gewaltprävention, Gesundheitsförderung und individuellen Förderung
- Ganzschriften: „Das kleine und das große Nein“; „Ben liebt Anna“; „Sonst bist du dran“; „Der überaus starke Willibald“
- Theatervorstellungen im Rahmen der Penguin-days
- Berücksichtigung der geschlechtergerechten Handlungsgrundlagen auch in der offenen Ganztagsschule
- Selbstverteidigung als pädagogisches Projekt in der OGATA
- Entspannungstraining in der OGATA
- Fortbildung „Jungenpädagogik“
- Durchführung der Gefährdungsbeurteilung bei Anzeige einer Schwangerschaft durch eine Kollegin
- Bereitschaft, auch Männer im Kollegium aufzunehmen
- Jährlicher Beschluss zum Pflichtstundenbandbreitenmodell
- Berücksichtigung der Teilzeitbeschäftigten bei Stundenplan, Aufsichtsplan und Projektwochen
- Fortbildung der Gleichstellungsbeauftragten
- Elternabende zu relevanten Themen („Jungenpädagogik“, Sexueller Missbrauch“, „Suchtvorbeugung“
- Elternfortbildung ( „Väterabend“, „Starke Eltern – starke Kinder“)
überarbeitet am 30. 7. 2008